Rechnungswesen / Internationaler Rundblick

Internationaler Rundblick

Katharina van Bakel-Auer / Jacqueline Strakova

Die Verordnung (EU) 2021/337 des Europäischen Parlaments und des Rates wurde am 16. 2. 2021 veröffentlicht. Art 2 beinhaltet die Änderung der Richtlinie 2004/109/EG, mit der Art 4 Abs 7 Unterabsatz 1 folgende Fassung erhält:

"Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2020 beginnen, werden alle Jahresfinanzberichte in einem einheitlichen elektronischen Berichtsformat erstellt, sofern die durch die Verordnung (EU) Nr. 1095/2010 des Europäischen Parlaments und des Rates (*) errichtete Europäische Aufsichtsbehörde (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde, ESMA) eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt hat. Ein Mitgliedstaat kann den Emittenten jedoch gestatten, diese Anforderung an die Berichterstattung erst für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen, vorausgesetzt, dass dieser Mitgliedstaat der Kommission seine Absicht bis zum 19. März 2021 mitteilt, eine solche Verschiebung zu gestatten, und dass seine Absicht hinreichend begründet ist."

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Artikel-Nr.
RWZ 2021/21

30.03.2021
Heft 3/2021
Autor/in
Katharina van Bakel-Auer

Dr. Katharina van Bakel-Auer ist Universitätsassistentin am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen sowie Generalsekretärin des Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC). Sie ist Fachautorin zahlreicher Publikationen über nationale und internationale Finanzberichterstattung und Themen der Corporate Governance.

Jacqueline Strakova

Jacqueline Strakova, BSc (JKU) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Kepler Universität Linz am Institut für Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung.