Gesellschafts- und Steuerrecht

Neuerungen bei der steuerlichen Gewinnermittlung durch das COVID-19-Steuermaßnahmengesetz

Mag. Christoph Schlager / Dr. Elisabeth Titz

Das COVID-19-Steuermaßnahmengesetz (COVID-19-StMG)1 enthält eine Reihe praxisrelevanter Neuerungen für die steuerliche Gewinnermittlung und setzt mit der steuerlichen Anerkennung von pauschalen Forderungswertberichtigungen und pauschalen Rückstellungen auch einen weiteren wesentlichen Schritt in Richtung "Einheitsbilanz". Darüber hinaus enthält das COVID-19-StMG eine ausdrückliche (befristete) Regelung zum Verhältnis von UGB und EStG bei der Inanspruchnahme der jüngst mit dem Konjunkturstärkungsgesetz 2020 (KonStG 2020)2 eingeführten degressiven Absetzung für Abnutzung sowie eine Sonderregelung für die steuerliche Gewinnermittlung von Betrieben gewerblicher Art. Auch die Einführung der neuen Zinsschranke3 zeigt neue Berührungspunkte zwischen Rechnungslegung und Steuerrecht. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über diese gesetzlichen Neuerungen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2021/3

29.01.2021
Heft 1/2021
Autor/in
Christoph Schlager

Mag. Christoph Schlager ist Leiter der Gruppe IV/C (Direkte Steuern & Verfahrensrecht) und der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen. Weiters ist Mag. Schlager Fachautor und Vortragender, ua am Postgraduate Center der Universität Wien.

Elisabeth Titz

Dr. Elisabeth Titz ist Mitarbeiterin in der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen, Fachautorin sowie externe Lektorin an der WU Wien. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien.