Rechnungswesen

Strategien zum Management von Marktpreisrisiken mit Lieferverträgen über nicht-finanzielle Vermögenswerte

Katharina Maier, LLM.oec. / Raoul Vogel, FCA (UK), CA (SA), Hons. B. Compt Wien

Eine Bestandsaufnahme unter IFRS 9

Die Gestaltung von Verträgen über die Lieferung nicht-finanzieller Vermögenswerte, insb von Rohstoffen, birgt zahlreiche bilanzielle Fallstricke. In der unternehmerischen Strategie zum Management von Marktpreisrisiken können solche Verträge eine zentrale Rolle spielen.

Die Bilanzierung von Verträgen über die Lieferung von nicht-finanziellen Vermögenswerten hängt zuallererst von deren Einstufung als Finanzinstrument gem IFRS 9 oder als schwebender Vertrag ab. Gerade Lieferverträge über Rohstoffe enthalten häufig kritische - oft unterschätzte - Klauseln, die zur zwingenden erfolgswirksamen Erfassung und Folgebewertung des Vertrags als Derivat führen können, oder die (uU trennungspflichtige) eingebettete Derivate darstellen. Das Bestreben, Preis- und Mengenrisiken durch entsprechende Vereinbarungen zu mitigieren, kann daher bilanziell zu bisweilen unerwünschten Ergebnissen führen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2019/24

29.04.2019
Heft 4/2019
Autor/in
Katharina Maier

Katharina Maier, LLM.oec. ist Manager der IFRS-Fachabteilung von PwC Österreich in Salzburg und Wien sowie Universitätsassistentin im Bereich Steuerlehre und Rechnungslegung am Fachbereich für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Paris-Lodron-Universität Salzburg und am dortigen WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt.

Raoul Vogel

Raoul Vogel, FCA (UK), CA (SA), Hons. B. Compt, ist Director und Leiter der IFRS-Fachabteilung von PwC Österreich in Wien. Er berät Unternehmen bei IFRS-Fragestellungen und ist daneben auch als Fachvortragender, als Arbeitsgruppenmitglied des österreichischen Rechnungslegungsbeirats (AFRAC) wie auch als Mitglied der EFRAG Financial Instruments Working Group tätig.