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Sachbezugswerte für arbeitsplatznahe Unterkunft – BGBl

Bearbeiter: Barbara Tuma

Verordnung des BMF, mit der die Sachbezugswerteverordnung geändert wird

Änderung der Sachbezugswerteverordnung betr kleine arbeitsplatznahe Unterkünfte: Entfall der Voraussetzung, dass die rasche Verfügbarkeit des Arbeitnehmers nach der Natur des Dienstverhältnisses im besonderen Interesse des Arbeitgebers liegen muss

BGBl II 2018/237, ausgegeben am 6. 9. 2018

Für den Ansatz keines bzw eines geringeren Sachbezugswerts für die kostenlose oder verbilligte Überlassung einer arbeitsplatznahen Unterkunft (Wohnung, Appartement, Zimmer) entfällt in § 2 Abs 7a Sachbezugswerteverordnung die Voraussetzung, dass „die rasche Verfügbarkeit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz nach der Natur des Dienstverhältnisses im besonderen Interesse des Arbeitgebers“ liegen muss (vgl dazu zuletzt ÖStZ 2018/267).

Erforderlich ist nunmehr bloß, dass die arbeitsplatznahe Unterkunft „nicht den Mittelpunkt der Lebensinteressen bildet“.

Die Neuregelung ist erstmals bei der Veranlagung für das Jahr 2018 anzuwenden bzw fürLohnzahlungszeiträume, die nach dem 31. 12. 2017 enden.

Artikel-Nr.
Rechtsnews Nr. 25990 vom 07.09.2018