Gesellschafts- und Steuerrecht / Bilanzsteuerrecht - Frage und Antwort

Bebauungsverpflichtung eines Grundstücks

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Besteht keine Sanktion bei Vertragsverletzung, ist eine bilanzielle Vorsorge für den Fall der Vertragsverletzung nicht möglich.

Eine Gemeinde veräußert ein unbebautes Grundstück und verpflichtet den Erwerber im Kaufvertrag, das erworbene unbebaute Grundstück zu bebauen. Die Verpflichtung wird im Grundbuch angemerkt, eine Sanktion für den Fall der Nichtbebauung ist aber nicht vorgesehen. Fraglich ist die bilanzielle Behandlung dieser Verpflichtung.

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Artikel-Nr.
RWZ 2000/62

20.07.2000
Heft 7/2000
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.