Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Berücksichtigung eines Pkw-Sachbezugs bei Bemessung des Wochengeldanspruchs

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

ASVG: § 162 Abs 3

Im vorliegenden Fall forderte die Gebietskrankenkasse von der Klägerin € 18.190,95 von dem ihr zuvor ausbezahlten Wochengeld iHv € 51.051,- zurück. Bei der ursprünglichen Berechnung seien irrtümlich Bonuszahlungen und Teilzahlungen nach dem "Long Term Incentive Plan 2011" eingerechnet worden, obwohl die Klägerin beide Leistungen - unabhängig vom Beschäftigungsverbot - ohnedies erhalten habe. Die Vorinstanzen billigten die Rechtsansicht, die Zahlungen aus der Bonusvereinbarung und aus dem "Long Term Incentive Plan 2011" seien bei der Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes nicht in Ansatz zu bringen. Nach Ansicht des Berufungsgerichts sei aber der Sachbezug für die Privatnutzung des arbeitgebereigenen Pkw in Höhe der fiskalischen Bewertung von hier € 643,50 monatlich zu berücksichtigen. Dadurch reduziere sich der Rückzahlungsbetrag.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6598/12/2018

11.05.2018
Heft 6598/2018