Thema - Arbeitsrecht

Der (un-)berechtigte Vorwurf sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und die Krux der ehrenrührigen Beweislast

MMag. Dr. Florian Striessnig, RA

Der Vorwurf einer sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz kann berechtigt sein oder nicht. Wer die Richtigkeit eines solchen Vorwurfs unter Beweis stellen muss, ist rechtlich vielfach für den Ausgang entscheidend. Die Beweislast beim Vorwurf einer sexuellen Belästigung folgt aber ihren eigenen arbeitsrechtlichen Regeln. Und dies gilt vor allem, wenn sich die Richtigkeit des Vorwurfs einer sexuellen Belästigung nicht erweisen lässt. Eine vom mutmaßlichen Belästiger erhobene Rufschädigungsklage kann jedenfalls nur dann erfolgreich sein, wenn er den im betriebsvertraulichen Rahmen erhobenen Vorwurf der sexuellen Belästigung als schlichtweg falsch beweisen kann.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6777/5/2021

10.12.2021
Heft 6777/2021
Autor/in
Florian Striessnig

MMag. Dr. Florian Striessnig ist Rechtsanwalt und Partner der Orsini und Rosenberg & Striessnig Rechtsanwälte OG in Wien. Er berät und vertritt Unternehmen und Privatpersonen schwerpunktmäßig im Arbeitsrecht, Unternehmensrecht, Gesellschaftsrecht, Zivilrecht sowie bei der Prozessführung. Auf diesen Gebieten publiziert er auch regelmäßig in juristischen Fachzeitschriften.