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Die Zwischenverteilung

Dr. Stephan Riel

Die gleichmäßige Befriedigung der Insolvenzgläubiger aus der gemeinschaftlichen Insolvenzmasse (§ 50 IO) durch Verteilung ist auch im Einheitsverfahren nach der IO1 sowohl nach der Insolvenzstatistik2 als auch nach der Gesetzessystematik3 das regelmäßige Ziel des Insolvenzverfahrens. Sie soll nach den im Kern über 150 Jahre alten Bestimmungen der §§ 128-135 IO über die sogenannte Zwischenverteilung4 nicht nur am Ende des Insolvenzverfahrens erfolgen.

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Artikel-Nr.
ZIK 2018/216

12.11.2018
Heft 5/2018
Autor/in
Stephan Riel

Dr. Stephan Riel, Rechtsanwalt in Wien mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Insolvenz- und Sanierungsrecht, Partner in der Kanzlei Riel & Partner (www.riel.at), Insolvenzverwalter in Wien und Niederösterreich, Mitglied der im BMJ tagenden Insolvenzrechtsreformkommission, Mitherausgeber der ZIK.

Publikationen:
Zahlreiche Publikationen zum Insolvenzrecht (ua Kommentierung der §§ 80-101 KO, 114-123 KO und 140-151 KO in Konecny/Schubert, Kommentar zu den Insolvenzgesetzen [1997 bis 2008]; zuletzt: Haftung des Insolvenzverwalters für Fehler bei der Forderungsprüfung, ecolex 2018, 632).