Thema - Arbeitsrecht

Entgeltfortzahlungsschäden bei Verkehrsunfällen

Dr. Florian Striessnig, RA

Die Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers, der aufgrund eines Verkehrsunfalls an seiner Gesundheit geschädigt oder am Körper verletzt wird, geht letztlich zu finanziellen Lasten des Arbeitgebers. Denn der Arbeitgeber muss den arbeitsunfähigen Arbeitnehmer wegen der Entgeltfortzahlungsbestimmungen weiterhin bezahlen, ohne dafür aber im Gegenzug von ihm irgendwelche synallagmatischen Arbeitsleistungen zu erhalten. Und vielleicht fehlt dem Arbeitgeber womöglich zu allem Überdruss eine nicht so einfach ersetzbare Schlüsselarbeitskraft. Störungen in den betrieblichen Arbeitsabläufen samt letztlich ärgerlichen geschäftlichen Einbußen sind schnell die Folge. Je höher der dem Arbeitgeber solcherart entstandene wirtschaftliche Schaden ausfällt, umso mehr wächst naturgemäß sein Wunsch an einer Schadloshaltung.

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Artikel-Nr.
ARD 6749/5/2021

20.05.2021
Heft 6749/2021
Autor/in
Florian Striessnig

Dr. Florian Striessnig ist Rechtsanwalt in Wien.
www.florianstriessnig.at

Publikationen:
Zu diskriminierenden Wirkungen einer versicherungsrechtlichen Ausschlussfrist bei Schwangerschaft bzw Mutterschaft, ZVers 2020, 194; Einlagenrückgewährverbot und Schwestergesellschaften - Zur Zurechnung an den gemeinsamen Gesellschafter, GesRZ 2019, 157; Einvernehmliche Auflösungen von Arbeitsverhältnissen unter dem Eindruck von Entlassungsdrohungen, ZAS 2017, 151; Das Einlagenrückgewährverbot und die Verjährung bei Mietverträgen, GesRZ 2016, 266.