Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Entsendung: Höchstdauer der Arbeiten für Anwendung des Montageprivilegs

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

AVRAG: § 7b Abs 2 Z 1 idF BGBl I 2014/94

Werden Arbeitnehmer von einem ausländischen Unternehmen im Zusammenhang mit der Lieferung von Anlagen nach Österreich entsandt und hier mit Montagearbeiten, der Inbetriebnahme und damit verbundenen Schulungen oder mit Reparaturen dieser Anlagen beschäftigt, kommen die österreichischen Mindestentgeltvorschriften nicht zur Anwendung, sofern die Arbeiten nicht von inländischen Arbeitnehmern erbracht werden können und die Arbeiten in Österreich insgesamt nicht länger als drei Monate dauern (Montageprivileg). Dabei sind für die Beurteilung der Frage, ob der Zeitraum von drei Monaten überschritten wurde oder nicht, nur jene Arbeitstage relevant, an dem ein oder mehrere Monteure des ausländischen Unternehmens in Österreich tätig waren, nicht jedoch Zeiten, in denen aus produktionstechnischen Gründen die Montagearbeiten unterbrochen werden mussten.

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Artikel-Nr.
ARD 6563/5/2017

31.08.2017
Heft 6563/2017