Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Minimale Gehaltseinbußen und Unterhaltsexekutionen: keine Sozialwidrigkeit

Bearbeiterin: Bettina Sabara

ArbVG: § 105 Abs 3 Z 2

Gegenstand des vorliegenden Falles ist eine Kündigungsanfechtung wegen Sozialwidrigkeit. Der gekündigte Arbeitnehmer war zum Zeitpunkt seiner Kündigung 41 Jahre alt, hatte im Zeitpunkt seiner Kündigung 4 Unterhaltspflichten, wobei bei mehreren unterhaltsberechtigten Kindern gegen den Arbeitnehmer wegen der Unterhaltsansprüche Gehaltsexekutionen anhängig waren. Der Arbeitnehmer war beim beklagten Arbeitgeber zuletzt als Fahrscheinprüfer/Kontrollor mit einem monatlichen Grundgehalt iHv € 1.722,53 zuzüglich eines Sachbezugs "Garagenstellplatz" tätig, davor als U-Bahn-Fahrer.

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Artikel-Nr.
ARD 6576/6/2017

30.11.2017
Heft 6576/2017