In aller Kürze

Refundierung von Schlechtwetterentschädigung aufgrund von Hitze

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

Betriebe, die unter den Geltungsbereich des Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetzes (BSchEG) fallen, können unter bestimmten Voraussetzungen bei der BUAK um Schlechtwetterentschädigung ansuchen, wenn durch atmosphärische Einwirkungen (Regen, Schnee, Frost, Hitze udgl) die Aufnahme und Fortsetzung der Arbeit technisch unmöglich ist oder den Arbeitnehmern nicht zugemutet werden kann. Eine solche Entschädigung steht auch bei großer Hitze zu, konkret bei Temperaturen von über 32,5°C, gemessen nach den WMO-Kriterien. Die Entscheidung darüber, ob bei Hitze gearbeitet wird oder nicht, obliegt dem Arbeitgeber nach Anhörung des Betriebsrats. Da eine Messung nach den maßgeblichen Kriterien durch den Betrieb selbst nicht vorgenommen werden kann, bietet die BUAK in ihrem Webportal eine unkomplizierte Temperaturabfrage von der Geosphere Austria (ehemals ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) an, deren Daten dann auch für die Wetterprüfung durch die BUAK herangezogen werden. ( Quelle: www.buak.at)

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6862/1/2023

23.08.2023
Heft 6862/2023