Rechnungswesen

Steuern in der Unternehmensbewertung

Romuald Bertl

Ertragsteuerzahlungen kürzen die potenzielle Entnahmemöglichkeit aus Unternehmen und reduzieren entsprechend den Unternehmenswert. In Abhängigkeit des gewählten Unternehmensbewertungsverfahrens sind Ertragsteuerzahlungen unterschiedlich zu berücksichtigen.

Die Bewertung eines Unternehmens ist stets zweckgerichtet, sodass demgemäß der Unternehmensbewerter in unterschiedlichen Funktionen auftreten kann1). Eine wichtige Bewertungsfunktion ist einerseits die Vermittlungs- oder Konfliktlösungsfunktion, bei der der Bewerter als Schiedsrichter auftritt und seine Funktion in der Ermittlung eines Arbitriumswertes (Schiedswertes) besteht. Andererseits kann der Bewerter in einer Beratungs- und Argumentationsfunktion auftreten, wobei er einen Entscheidungs- oder Argumentationswert ermittelt.

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Artikel-Nr.
RWZ 2000/99

20.10.2000
Heft 10/2000
Autor/in
Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.