NaDiVeG

Verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung - ein Überblick

Felix Schiff, BSc / Mag. Dipl.-Ing. Dr. Stéphanie Mittelbach-Hörmanseder MIM (CEMS)

Seit dem 17. 1. 2017 1 ist das NaDiVeG in Österreich nun in Kraft. Das Gesetz zur Verbesserung der Nachhaltigkeits- und Diversitätsberichterstattung von Unternehmen beruht auf der Richtlinie 2014/95/EU des europäischen Parlaments und des Rates (in weiterer Folge CSR-Richtlinie), welche am 22. 10. 2014 beschlossen wurde und bis zum 6. 12. 2017 in nationales Recht umzusetzen war. 2 Durch die CSR-Richtlinie wurde der Schritt gesetzt, die Berichtspflichten bestimmter Unternehmen zu erweitern und dem Verlangen nach mehr Transparenz im Hinblick auf soziale Verantwortung von Unternehmen entsprechend Rechnung zu tragen. Diese Bestrebungen gab es nicht nur auf supranationaler Ebene im Rahmen der EU-Gesetzgebung sondern auch auf nationaler Ebene beschäftigen sich die Mitgliedstaaten der EU und weitere nicht EU-Mitglieder mit Corporate Social Responsibility (CSR) Berichterstattung. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des vorliegenden Beitrags, einen kurzen Überblick über die Entwicklung der einzelstaatlichen Regelungen ausgewählter Länder zu geben, welche schon vor der Veröffentlichung der CSR-Richtlinie eine verpflichtende CSR-Berichterstattung für gewissen Unternehmen vorsahen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2018/8

30.01.2018
Heft 1/2018
Autor/in
Felix Schiff

Felix Schiff, BSc (WU) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Unternehmensrechnung und Revision der Wirtschaftsuniversität Wien.

Stéphanie Mittelbach-Hörmanseder

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Stéphanie Hörmanseder MIM (CEMS) ist Assistenzprofessorin an der Abteilung für Unternehmensrechnung und Revision der WU Wien. Nach Tätigkeiten in der Industrie und Beratung zählen zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten nationale und internationale Rechnungslegung sowie Nachhaltigkeitsberichterstattung und Corporate Governance von Unternehmen. Ihre Forschung und Lehre haben zahlreiche Preise erhalten. Stéphanie Mittelbach-Hörmanseder hat auf der WU Wien promoviert und darüber hinaus Studien an der WU Wien, TU Wien und HEC Paris abgeschlossen. Für ihre Dissertation erhielt sie den Stephan Koren Preis.