Gesellschafts- und Steuerrecht

VwGH: Keine willkürliche Zuordnung und Verrechnung von Verlusten bei Spaltungen gemäß Art VI UmgrStG

Mag. Karin Ambrosch / Dr. Alexandra Wild • Bundesministerium für Finanzen

Der VwGH hatte in seinem Erkenntnis vom 13. 9. 2018, Ro 2016/15/0010, die Verlustzuordnung bei Abspaltungen von mehreren Tankstellen-Teilbetrieben nach Art VI UmgrStG zu beurteilen.1 Durch das Erkenntnis werden verfahrensrechtliche Praxisprobleme im Zusammenhang mit der Verlustfeststellung aufgezeigt.

Im Jahr 2007 betrieb die X-GmbH 84 Tankstellen. Zum Stichtag 31. 12. 2007 spaltete die X-GmbH 11 Teilbetriebs-Tankstellen auf ihre neu gegründete Tochter (R-GmbH) nach Art VI UmgrStG ab. Manche dieser Tankstellen erwirtschafteten Gewinne und andere Verluste, wobei insgesamt im Jahr 2007 von der X-GmbH ein Gesamtverlust erwirtschaftet wurde, der im Wesentlichen auf die Kosten im Zusammenhang mit der Integration der Tankstellen in das Netz und ein "Umbranding" zurückzuführen war.

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Artikel-Nr.
RWZ 2018/74

28.12.2018
Heft 12/2018
Autor/in
Karin Ambrosch

Mag. Karin Ambrosch ist stellvertretende Leiterin des bundesweiten Fachbereiches für Einkommen- und Körperschaftsteuer im BMF.

Alexandra Wild

Dr. Alexandra Wild ist Mitarbeiterin in der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen und Lektorin am Postgraduate Center an der Universität Wien. Zuvor war sie Universitätsassistentin am Institut für Finanzrecht an der Universität Wien.