Thema - Human Resources

Was Lieschen nicht lernt, das lernt Lisa nimmermehr!?

Mag. Barbara Covarrubias Venegas / Dr. Dominik E. Froehlich

Über die Wichtigkeit von informellem und formellem Lernen in Organisationen

Die Bevölkerung altert - und die Belegschaft der meisten Unternehmen ebenfalls. So rechnet der deutsche Automobilhersteller BMW von 2010 bis 2020 mit einer Verdoppelung des Anteils, den Mitarbeiter über 50 im Unternehmen haben (Loch/Sting/Bauer/Mauermann, 2010). Ähnliche Entwicklungen sieht man auch beim Energieunternehmen RWE, wo man davon ausgeht, dass der Anteil der über 50-Jährigen bereits 2018 fast 80 % ausmachen wird (Farbrother/Lugosi/Thomas, 2009). Dieser Wandel in der Belegschaft könnte zu einer Herausforderung werden, immerhin wird älteren Mitarbeitern oft unterstellt, dass sie sich nicht genügend an die sich ständig ändernden Gegebenheiten anpassen können und der Wille und die Fähigkeit zum Lernen abnehmen. Das wäre ein Problem, denn, wie es schon Benjamin Britten formulierte: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück".

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Artikel-Nr.
ARD 6496/4/2016

28.04.2016
Heft 6496/2016
Autor/in
Dominik Froehlich
Dr. Dominik E. Froehlich ist Forscher an der Universität Maastricht (Niederlande) und am Industriewissenschaftlichen Institut in Wien, sowie Lektor am Institut für Personal & Organisation, FHWien der WKW.
Web: www.dominikfroehlich.com
Barbara Covarrubias Venegas

Dr. Barbara Covarrubias Venegas ist Forscherin und Lektorin an mehreren Hochschulen im In- und Ausland, sowie Gastprofessorin an der Universität Valencia/Spanien.

www.barbaracv.com