Aufsätze

Zur Anfechtung im Sanierungsverfahren

Dr. Stephan Riel

Die Diskussion über eine Änderung des Anfechtungsrechts hat die Endphase der Beratungen über das IRÄG 2010 dominiert, ja zunächst die Beschlussfassung verzögert.1 Die im Mittelpunkt des Streits stehende Neuregelung in § 31 IO 2 erinnert aber an das Horaz'sche Wort vom kreißenden Berg, der eine Maus gebiert. Dieser Beitrag ist zwei "themennahen" Bestimmungen gewidmet, die einerseits die Anfechtung im Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung (§ 172 Abs 1 Z 1 IO) und andererseits die Anfechtung nach Bestätigung eines Sanierungsplanes (§ 157i Abs 1 Satz 2 IO) regeln.

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Artikel-Nr.
ZIK 2010/183

27.08.2010
Heft 4/2010
Autor/in
Stephan Riel

Dr. Stephan Riel, Rechtsanwalt in Wien mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Insolvenz- und Sanierungsrecht, Partner in der Kanzlei Riel & Partner (www.riel.at), Insolvenzverwalter in Wien und Niederösterreich, Mitglied der im BMJ tagenden Insolvenzrechtsreformkommission, Mitherausgeber der ZIK.

Publikationen:
Zahlreiche Publikationen zum Insolvenzrecht (ua Kommentierung der §§ 80-101 KO, 114-123 KO und 140-151 KO in Konecny/Schubert, Kommentar zu den Insolvenzgesetzen [1997 bis 2008]; zuletzt: Haftung des Insolvenzverwalters für Fehler bei der Forderungsprüfung, ecolex 2018, 632).