Internationales Steuerrecht / Abkommensrecht, Außensteuerrecht, EU-Recht

Die Auswirkungen der „Kommunikationsrevolution“ auf das Geschäftsleitungsprinzip als Ansässigkeitsmerkmal für Kapitalgesellschaften

MR Dr. Heinz Jirousek

Im Februar 2001 wurde seitens der OECD-TAG (technical advisory group) on Monitoring the Application of Existing Treaty Norms for the Taxation of Business Profits ein Bericht verabschiedet, der als Diskussionsentwurf die Anwendung des Geschäftsleitungsprinzips als sog „tie-breaker - rule“ iSd Art 4 OECD-MA („Ansässigkeitsregel“) im Rahmen der E-Commerce und IT-Umgebung behandelt. Die in diesem Bericht dargestellten Auffassungen stellen daher noch nicht die einhellige Auffassung der OECD-Mitgliedstaaten dar. Die wichtigsten Schlussfolgerungen dieses Berichtes werden nachstehend wiedergegeben1)).

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Artikel-Nr.
ÖStZ 2001/612

15.06.2001
Heft 12/2001
Autor/in
Heinz Jirousek

MR i.R. Hon.-Prof. Dr. Heinz Jirousek ist als Senior Scientist am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht an der WU tätig. Zuvor war er Leiter der Abteilung für Internationales Steuerrecht im BMF, der er weiterhin als Konsulent zur Verfügung steht. Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Internationalen Steuerrecht und Mitherausgeber der ÖStZ.