Thema

Die Grenzen der Fiktion beim Anspannungsgrundsatz

Mag. Wolfgang Kolmasch

Die Anspannung des Unterhaltspflichtigen darf nach stRsp nicht zu einer bloßen Fiktion führen. Dennoch wird in bestimmten Fällen ein Einkommen fingiert, das der Unterhaltspflichtige im Bemessungszeitraum keinesfalls erlangen kann. Der Beitrag wirft die Frage auf, ob dies nicht die Grenzen des Anspannungsgrundsatzes überschreitet und strengeren Voraussetzungen unterliegen sollte, die die Judikatur derzeit nur zum Teil verlangt.

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Artikel-Nr.
Zak 2017/519

09.09.2017
Heft 16/2017
Autor/in
Wolfgang Kolmasch

Mag. Wolfgang Kolmasch ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Zivilrecht zuständig und veröffentlicht regelmäßig Bücher und Fachartikel zu zivilrechtlichen Themen.

Publikationen (Auswahl):
Kommentierung der §§ 647–694, 895–916 und 1500 ABGB in Schwimann/Neumayr, ABGB Taschenkommentar (5. Auflage 2021); Kommentierung der §§ 902–917a in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar V (5. Auflage 2021); Unterhaltsrecht (9. Auflage 2019); Kommentierung der §§ 647–694 in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar IV (5. Auflage 2019); Mitarbeit an Vrba, Schadenersatz in der Praxis (seit 2013); Jahrbuch Zivilrecht (seit 2004).