Beiträge

Re-Regulierung der Finanzholdings: Revolution oder Evolution?

Nicolas Raschauer / Thomas Stern Universität Liechtenstein

Kritische Anmerkungen zu Definition, Zulassung und Freistellung im EU-Bankenaufsichtsrecht

Seit "Wirecard" wird das Phänomen der "Finanzholding" nicht nur auf europäischer Ebene erneut intensiv debattiert. Ein aktuelles Beispiel: Die dt Bafin hatte die Muttergesellschaft der Wirecard Bank AG nicht als Finanzholding eingestuft und damit ihre aufsichtliche Zuständigkeit für die Wirecard-Gruppe auf konsolidierter Basis verneint. Im Bankenaufsichtsrecht hat sich der europäische Gesetzgeber erst kürzlich dazu entschlossen, Finanzholdinggesellschaften einer verstärkten Regulierung zu unterwerfen. In Ö erfolgt die diesbezügliche Umsetzung im Zuge des parlamentarischen Verfahrens zur Regierungsvorlage (663 d.B.). Der vorliegende Aufsatz diskutiert den Begriff und die Zulassung(spflicht) von Finanzholdings im Bankenaufsichtsrecht.

Login

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.


Passwort vergessen?

Artikel-Nr.
ZFR 2021/64

26.04.2021
Heft 4/2021
Autor/in
Nicolas Raschauer

PD Dr. Nicolas Raschauer, Lehrbefugnis für Öffentliches Recht und Europarecht, Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Thomas Stern

PD Dr. Thomas Stern, MBA ist stellvertretender Leiter Bankenaufsicht der FMA Liechtenstein und Privatdozent an der Universität Liechtenstein. Venia legendi im Fachbereich «Bank- und Finanzmarktrecht». Mitglied des europäischen Ausschusses für Regulierung und Policy.