Anfragebeantwortungen des BMF1) / DBA Deutschland, Schweiz

Deutscher Gesellschaftergeschäftsführer einer österr Tochter-GmbH (EAS 1145 v 31. 10. 1997)

Auszüge bearbeitet von MR Dr. Heinz Jirousek, BMF

Die mit der deutschen Finanzverwaltung im Jahr 1986 getroffene Verständigungsvereinbarung (vgl AÖF 1987/31), wonach die Einkünfte wesentlich beteiligter Gesellschafter-Geschäftsführer nicht unter die Zuteilungsregel des Art 9 DBA Deutschland (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit), sondern als „sonstige selbständige Einkünfte“ unter jene des Art 8 Abs 1 (Einkünfte aus selbständiger Arbeit) fallen, hins derer dem Wortlaut des DBA zufolge das Besteuerungsrecht des Tätigkeitsstaates auch ohne „feste Einrichtung“ gegeben ist, wird durch eine am 21. März 1997 getroffene Verständigungsvereinbarung (vgl SWI 1997, 204) überlagert. Nach dieser letztgenannten Vereinbarung kommt das Besteuerungsrecht für eingetragene Geschäftsführer stets und in allen Fällen dem Sitzstaat der Gesellschaft zu.

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Artikel-Nr.
ÖStZ 1998, 82

15.02.1998
Heft 4/1998
Autor/in
Heinz Jirousek

MR i.R. Hon.-Prof. Dr. Heinz Jirousek ist als Senior Scientist am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht an der WU tätig. Zuvor war er Leiter der Abteilung für Internationales Steuerrecht im BMF, der er weiterhin als Konsulent zur Verfügung steht. Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Internationalen Steuerrecht und Mitherausgeber der ÖStZ.