Steuerrecht aktuell

Deutschland: Abschied vom steuerlichen Aufteilungsverbot

Mag. Bernhard Renner

Kosten für die Hin- und Rückreise bei sowohl beruflich als auch privat veranlassten Reisen können nach der jüngst geänderten Judikatur des Großen Senats des deutschen Bundesfinanzhofs (BFH) in abziehbare und nicht abziehbare Aufwendungen nach Maßgabe der jeweiligen Zeitanteile aufgeteilt werden, wenn die beruflich veranlassten Anteile feststehen und nicht bloß untergeordnet sind.1 Damit besteht für derartige Aufwendungen kein Aufteilungsverbot mehr. Im Folgenden sollen die Rechtsansicht des BFH dargestellt und mögliche Auswirkungen auf die - bislang strikt dem Aufteilungsverbot folgende - österreichische Rechtssituation untersucht werden.

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Artikel-Nr.
ÖStZ 2010/276

18.03.2010
Heft 6/2010
Autor/in
Bernhard Renner

Mag. Bernhard Renner † war Richter am Bundesfinanzgericht, Außenstelle Linz, Bereichsredakteur der BFG-Datenbank, Fachautor, Seminarvortragender und Vorsitzender bzw Prüfungskommissär bei Steuerberaterprüfungen sowie Mitglied des Fachsenates für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Der Verlag trauert um seinen langjährigen Herausgeber und Autor, der am 23. Jänner 2020 überraschend verstorben ist.

Publikationen:
Zahlreiche Fachartikel in verschiedenen Zeitschriften, Buchbeiträge, Autor und Herausgeber von Standardwerken im Steuerrecht.