Steuerrecht

Die Siebenjahresfrist bei der schrittweisen Veräußerung von Mitunternehmeranteilen

Reinhold Beiser

Nach § 37 iVm § 24 EStG 1988 ist der ermäßigte Steuersatz auch auf die Veräußerung von Mitunternehmeranteilen anzuwenden, „wenn seit der Eröffnung oder dem letzten entgeltlichen Erwerbsvorgang sieben Jahre verstrichen sind“. Werden mehrere Mitunternehmeranteile an derselben Mitunternehmerschaft (zB an einer bestimmten KG) schrittweise erworben (zB Erwerb der Kommanditanteile verschiedener Kommanditisten im Laufe der Jahre) und später schrittweise veräußert, so stellt sich die Frage, inwieweit die erzielten Veräußerungsgewinne mit dem ermäßigten Steuersatz zu versteuern sind, wenn die Siebenjahresfrist im Zeitpunkt der ersten Veräußerung nicht bei allen erworbenen Mitunternehmeranteilen verstrichen ist.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
RdW 1991, 157

01.05.1991
Heft 5/1991
Autor/in

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser lehrt am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht an der Universität Innsbruck.

Publikationen:
Steuern – Ein systematischer Grundriss16 (2018), sowie weitere Bücher und zahlreiche Artikel in Fach­zeit­schriften.