Steuerrecht aktuell

Die Wahlrechte für Grund und Boden iSd § 16 Abs 6 und § 18 Abs 5 UmgrStG bei Einbringungen durch Mitunternehmerschaften

MMag. Jürgen Reinold

§ 16 Abs 6 UmgrStG soll die Möglichkeit für den Einbringenden eröffnen, im Fall von Grund und Boden, der ganz oder teilweise Altvermögen darstellt, in Abweichung zur Buchwertfortführung, auf den gemeinen Wert aufzuwerten und begünstigt zu versteuern (§ 30 Abs 4 EStG). Die Alternative bietet § 18 Abs 5 UmgrStG, der zwar an die Buchwertfortführung anknüpft, aber die "Aufwertung" auf den Teilwert evident hält und im Fall der Veräußerung die Funktion des § 30 Abs 4 EStG (Teilwert abzüglich 86 % des Teilwerts x 25 % KöSt) aufrechterhält. Nachfolgend soll untersucht werden, welche Besonderheiten sich bei Anwendung des zweistufigen Prüfungsverfahrens bei Mitunternehmerschaften (Altvermögen aus Sicht der Mitunternehmerschaft und aus Sicht des betreffenden Mitunternehmers) hinsichtlich dieser Bestimmungen im UmgrStG ergeben.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ÖStZ 2016/291

15.04.2016
Heft 8/2016
Autor/in
Jürgen Reinold

Dr. Jürgen Reinold ist Mitarbeiter einer international tätigen Steuerberatungskanzlei in Wien sowie als Fachautor im Bereich des Steuerrechts und der Rechnungslegung tätig.