Steuerrecht / Blick nach Deutschland

Einkommenszurechnung in Organschaftsfällen

Udo Eversloh

In Organschaftsfällen ist das Einkommen dem Organträger zuzurechnen (§ 14 Abs 1 Nr 5 KStG). Immer noch nicht geklärt ist, an welcher Stelle diese Zurechnung bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens erfolgen muss - auf der Ebene der Gewinnermittlung oder bei der Ermittlung der Summe der Einkünfte bzw des Gesamtbetrags der Einkünfte des Organträgers. Zu dieser Frage hat nunmehr der BFH in den beiden - im Wesentlichen inhaltsgleichen - Urteilen vom 12. 10. 2016, I R 92/12 und I R 93/12, Stellung bezogen. Es handelt sich um eine grundsätzliche Fragestellung mit Folgen, die weit über den Einzelfall hinausgehen.

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Artikel-Nr.
RdW 2017/532

31.10.2017
Heft 10/2017
Autor/in
Udo Eversloh

Udo Eversloh ist Rechtsanwalt und Fachpublizist in Köln. Er war jahrelang Ressortleiter Steuerrecht der deutschen Fachzeitschrift Betriebs-Berater. Er ist Autor etlicher Fachbeiträge und Kommentierungen zum Steuer- und Gesellschaftsrecht sowie zum Recht der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und tritt auch als Referent bei Seminaren für Angehörige der steuerberatenden Berufe auf.