Steuerrecht / Blick nach Deutschland

Grenzüberschreitende Warenlieferungen über ein Konsignationslager: Bundesfinanzministerium schließt sich der BFH-Rechtsprechung an

Udo Eversloh

Der BFH hat mit Urteil vom 20. 10. 2016, V R 31/15, 1 entschieden, dass sich der Ort einer grenzüberschreitenden Lieferung nach § 3 Abs 6 Satz 1 UStG richtet, wenn der Abnehmer bereits bei Beginn der Versendung feststeht und die Versendung nicht abgebrochen wird. Sind diese Voraussetzungen eingehalten, liegt eine einheitliche Versendungslieferung auch dann vor, wenn der Liefergegenstand nach dem Beginn der Versendung für kurze Zeit in einem Auslieferungslager gelagert wird. Durch Schreiben vom 10. 10. 2017 2 hat sich das BMF dieser Rechtsprechung angeschlossen und den UStAE entsprechend geändert. Dennoch löst dieses Schreiben nicht alle Praxisfragen.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/104

19.02.2018
Heft 2/2018
Autor/in
Udo Eversloh

Udo Eversloh ist Rechtsanwalt in Köln, Fachpublizist sowie Ressortleiter Steuerrecht der deutschen Fachzeitschrift Betriebs-Berater. Er ist Autor etlicher Fachbeiträge und Kommentierungen zum Steuer- und Gesellschaftsrecht sowie zum Recht der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und tritt auch als Referent bei Seminaren für Angehörige der steuerberatenden Berufe auf.