Steuerrecht

GrESt: Änderung des Gesellschafterbestandes durch Vollmachtseinräumung?

Dr. Andrei Bodis

In einem kürzlich veröffentlichten Urteil hat der BFH klarstellende Aussagen dazu getroffen, wann der grunderwerbsteuerliche Tatbestand gem § 1 Abs 2a GrEStG - Änderung des Gesellschafterbestandes einer Personengesellschaft - verwirklicht wird, weil die betreffenden Anteile wirtschaftlich nicht (mehr) dem Gesellschafter, sondern einem Dritten zugerechnet werden. 1 Im Gegensatz zur österreichischen Bestimmung sind in Deutschland nach dem Gesetzeswortlaut auch mittelbare Änderungen relevant, womit der Tatbestand auch erfüllt werden kann, wenn es zu keiner zivilrechtlichen Übertragung der Anteile an einer Personengesellschaft kommt. Dennoch kann die Rechtsansicht des BFH auch für die österreichische Rechtslage Relevanz haben.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/202

24.04.2018
Heft 4/2018
Autor/in
Andrei Bodis

Dr. Andrei Bodis ist stellvertretender Leiter der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer (Einkommensteuer) im Bundesministerium für Finanzen.

Publikationen ua: Arnold/Bodis (Hrsg), Kommentar zum Grunderwerbsteuergesetz 1987.