Arbeitsrecht / Judikatur / Sozialversicherungsrecht

Höhe des Wochengeldes bei mehrmonatigem Krankenstand vor Beginn des Mutterschutzes

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

ASVG: § 162 Abs 3 lit b

Grundsätzlich bemisst sich die Höhe des Wochengelds nach dem in den letzten 13 Wochen vor dem Eintritt des Versicherungsfalls der Mutterschaft durchschnittlich gebührenden Arbeitsverdienst. Hat die Versicherte in diesem Zeitraum wegen eines lang dauernden (hier: 17-monatigen) Krankenstandes kein Entgelt mehr bezogen, verlängert sich der maßgebende Zeitraum entsprechend, wobei sich der Beobachtungszeitraum nicht nur einmalig (um 13 Wochen) nach hinten verschiebt, sondern so lange, bis ein Zeitraum von drei vollen Kalendermonaten erreicht wird, aus dem sich ein durchschnittlicher Arbeitsverdienst errechnen lässt. Das gilt auch für den Fall, dass die Versicherte während des Krankengeldbezuges in keinem aufrechten Dienstverhältnis steht.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/91

19.02.2018
Heft 2/2018