Steuerrecht

Jedem Arbeitnehmer seine GmbH?

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser

Die Einkünftezurechnung bei einer "Drittanstellung"

Die Markteinkommenstheorie von Hans Georg Ruppe löst das Problem der Einkünftezurechnung bei einer "Drittanstellung".

Eine natürliche Person erzielt aus ihrer Arbeit hohe Einkünfte. Ob als Topmanager (Vorstand, Geschäftsführer) oder als Arzt, Anwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekt, Ingenieur, Erfinder, Forscher etc, sei dahingestellt. Wird die natürliche Person als Arbeitnehmer iSd § 25 EStG beschäftigt, erzielt sie Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit mit all ihren Vor- und Nachteilen (zB steuergünstiger 13. und 14. Bezug iSd § 67 EStG; Sozialversicherung; hohe Lohnnebenkosten).

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Artikel-Nr.
RdW 2009/322

15.05.2009
Heft 5/2009
Autor/in

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser lehrt am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht an der Universität Innsbruck.

Publikationen:
Steuern – Ein systematischer Grundriss16 (2018), sowie weitere Bücher und zahlreiche Artikel in Fach­zeit­schriften.