Arbeitsrecht

Kostentragung der Aufwände des Homeoffice bzw Teleworking

Dr. Rainer Silbernagl

Das Schweizer Bundesgericht hat 2019 zur Frage eines konkreten monatlichen Kostenersatzes der Mietkosten eines Arbeitnehmers Stellung genommen. Der Frage, ob die Systematik und Begründungsansätze auch in der österreichischen Rechtslage denk- und gangbar wären, widmen sich die folgenden Zeilen.

Die COVID-19-Pandemie hat ein arbeitsrechtliches Thema in den Fokus gerückt, das bislang einerseits nur am Rand behandelt wurde, andererseits auch keine allzu weite Verbreitung gefunden hat. Die Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung von zu Hause aus, gern "Homeoffice", "Remote Office" oder "Teleworking" genannt, rückte als mögliche Alternative zur Bekämpfung des Infektionsrisikos in den Fokus.

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Artikel-Nr.
RdW 2020/658

18.12.2020
Heft 12/2020
Autor/in
Rainer Silbernagl

Dr. Rainer Silbernagl ist Postdoktorand am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Liechtenstein und Rechtsberater der AK. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Innsbruck und Salzburg. Seine Forschungs- und Lehrgebiete sind das österreichische wie liechtensteinische Arbeits-, Zivil-, Zivilverfahrens-, Datenschutz-, Gesundheits- sowie das Bank- und Finanzmarktrecht.