Wirtschaftsrecht

"Kurzgutachten" bei der Liegenschaftsbewertung I: Begriff und Zulässigkeit

o. Univ.-Prof. Dr. Peter Bydlinski

Liegenschaftssachverständige sind dem Vernehmen nach in jüngerer 1 Zeit immer öfter mit dem Ansinnen konfrontiert, ihr Privatgutachten 2 zur Bewertung einer Liegenschaft als sog Kurzgutachten zu erstatten, um auf diese Weise Kosten zu sparen. Umgekehrt bieten immer wieder Makler (per Inserat) die kostengünstige oder gar kostenlose Schätzung bzw Bewertung von Liegenschaften an. Das ist selbstverständlich nur dann möglich, wenn der Sachverständige seinen Aufwand im Vergleich zur Erstellung eines "klassischen" (schriftlichen) Bewertungsgutachtens reduziert. Zumindest in der Branche ist Unsicherheit darüber entstanden, ob und inwieweit eine solche Reduktion möglich und zulässig ist, weshalb ich gebeten wurde, den damit zusammenhängenden Fragen unter Einhaltung aller rechtswissenschaftlichen Standards nachzugehen. 3

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Artikel-Nr.
RdW 2018/218

21.05.2018
Heft 5/2018
Autor/in
Peter Bydlinski

o. Univ.-Prof. Dr. Peter Bydlinski besitzt die Lehrbefugnis für bürgerliches Recht, Handels- und Wertpapierrecht. Er ist seit 1992 ordentlicher Universitätsprofessor (1992-1999 Universität Rostock, seither Universität Graz) und neben seinen Aufgaben als Universitätslehrer auch als Vortragender, gelegentlich als Gutachter und als Schiedsrichter tätig.

Publikationen:
Derzeit über 365, darunter viele Monographien, Lehrbücher und Kommentierungen zum österreichischen sowie deutschen Privatrecht.