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Neues für Zahlungspläne und Abschöpfungsverfahren durch das RIRUG

Dr. Maria Posani

Nach Art 21 Abs 1 RIRL1 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Frist, nach deren Ablauf insolvente Unternehmer in vollem Umfang entschuldet werden können, höchstens drei Jahre beträgt. Anlässlich der Umsetzung dieser europäischen Grundsatzentscheidung durch das RIRUG2 werden Gläubiger- und Schuldnerinteressen bei Zahlungsplänen und Abschöpfungsverfahren neu ausbalanciert. Der vorstehende Beitrag gibt einen Überblick und beleuchtet die zentralen Neuerungen für die Restschuldbefreiung natürlicher Personen.

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Artikel-Nr.
ZIK 2021/94

31.07.2021
Heft 3/2021
Autor/in
Maria Posani

Dr. Maria Posani ist Richteramtsanwärterin im Sprengel des Oberlandesgerichtes Wien und war zuvor Rechtsanwältin und Universitätsassistentin sowie Lehrbeauftragte am Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien.

Publikationen (Auswahl):
Kommentierung der §§ 181 bis 216 in Kodek, Praxiskommentar IO (in Bearbeitung); Kostendeckung ist keine Voraussetzung für die Restschuldbefreiungserteilung in Abschöpfungsverfahren, ZIK 2020/6, 5; Die Würdigkeit im Abschöpfungsverfahren – Verhaltensanforderungen für die Erlangung der Restschuldbefreiung (2019); Verletzung insolvenzrechtlicher Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten durch Vertretungsorgane als Einleitungshindernis im Abschöpfungsverfahren, ZIK 2018/112, 94.