Steuerrecht Aktuell

Normenkollision: Die steuerliche Behandlung unkörperlicher Wirtschaftsgüter bei Erbschaft oder Schenkung

Sylvia Auer, MSc (WU) / Georg Winkler, MSc (WU)

Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung unkörperlicher Wirtschaftsgüter, die im Rahmen einer Erbschaft oder Schenkung unentgeltlich für das Betriebsvermögen erworben wurden, treffen das Aktivierungsverbot gem § 4 Abs 1 Satz 5 EStG und die Bewertungsvorschriften gem § 6 Z 9 lit b EStG bei betrieblich veranlasstem sowie § 6 Z 9 lit b iVm § 6 Z 5 EStG bei außerbetrieblich bzw privat veranlasstem Erwerb aufeinander. In beiden Fällen zieht die Finanzverwaltung die Bewertungsvorschriften und sohin eine Aktivierung der Wirtschaftsgüter dem Aktivierungsverbot gem § 4 Abs 1 Satz 5 EStG vor. In der Literatur besteht hingegen eine breite Debatte hinsichtlich des Verhältnisses der Vorschriften. Dieser Beitrag soll die Thematik aufarbeiten und umfassend diskutieren.

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Artikel-Nr.
ÖStZ 2021/573

05.08.2021
Heft 15-16/2021
Autor/in
Georg Winkler

Georg Winkler, MSc (WU) ist Universitätsassistent an der Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Sylvia Auer

Sylvia Auer, MSc. (WU) ist Universitätsassistentin am Institut für Revisions-, Treuhand und Rechnungswesen (Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) der WU.