Wirtschaftsrecht

OGH: Scheinvollmacht bei Machtgeber-Insolvenz

Dr. Andreas Baumgartner, LL.M. (Harvard)

Anmerkung zu 2 Ob 175/18a

Die vorliegende Entscheidung1 behandelt § 1024 Satz 1 ABGB über das insolvenzbedingte Erlöschen von Vollmachten im Schuldenregulierungsverfahren des (Voll-)Machtgebers, die resultierende Geschäftsführung ohne Auftrag im Innenverhältnis und den Schutz des Vertrauens Dritter im Außenverhältnis. Die Besprechung nimmt den Vertrauensschutz in den Fokus und spricht sich für eine behutsame Übertragung des einschlägigen Rechtssatzes auf ähnliche Fälle aus.

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Artikel-Nr.
RdW 2019/585

20.11.2019
Heft 11/2019
Autor/in
Andreas Baumgartner

Dr. Andreas Baumgartner, LL.M. (Harvard) forscht und lehrt als Universitätsassistent Post Doc an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien (Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht).

Publikationen:
Baumgartner, Die (Dritt-)Haftung von Ratingagenturen und anderen Informationsexperten – zugleich ein Beitrag zur Auslegung der § 275 UGB, § 11 KMG, §§ 1300, 1330 ABGB, Art 35a EU-RatingVO (2016); Baumgartner/Mollnhuber/U. Torggler, Kommentar zu §§ 34 – 44 GmbHG, in U. Torggler (Hrsg), GmbHG (2014) sowie zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelwerken, wie zB auch Baumgartner, Die Abstraktheit der Vollmacht iS des § 1017 S 3 ABGB als Grundlage für den Fehlgebrauch der Vertretungsmacht im Privatrecht, JBl 2018, 681; Hössl-Neumann/Baumgartner, Dealing with Corporate Scandal under European Market Abuse Law: The Case of VW, ECFR 2019, 484.