Steuerrecht aktuell

Überlegungen zum konzerninternen Abzugsverbot für "niedrig besteuerte" Zinsen und Lizenzgebühren

Dr. Kasper Dziurdź, Dr. Christoph Marchgraber

Für Konzerne ergeben sich durch das Abgabenänderungsgesetz 2014 (AbgÄG 2014)1 einschneidende Änderungen bei der Abzugsfähigkeit von Zinsen und Lizenzgebühren. Nach § 12 Abs 1 Z 10 KStG unterliegen solche Zahlungen einem Abzugsverbot, wenn sie bei der empfangenden (nutzungsberechtigten) Körperschaft einer "Niedrigbesteuerung" unterliegen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Konzerne Steuervorteile verschaffen, indem Gewinne durch Zins- und Lizenzzahlungen in Länder mit Niedrigsteuerregimen verlagert werden.2 Im Schrifttum wurde bereits auf einige Zweifelsfragen hingewiesen, die diese Regelung aufwirft.3 Von besonderer Bedeutung ist die Auslegung jener Kriterien, anhand derer eine das Abzugsverbot auslösende "Niedrigbesteuerung" festzustellen ist.

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Artikel-Nr.
ÖStZ 2014/599

12.08.2014
Heft 15-16/2014
Autor/in
Christoph Marchgraber

Priv.-Doz. Dr. Christoph Marchgraber ist Manager bei der KPMG in Wien, Fachvortragender und externer Lektor am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien.

Kasper Dziurdz

Dr. Kasper Dziurdz ist Mitarbeiter der KPMG in Wien und Lehrbeauftragter am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien.