Wirtschaftsrecht

Wearables: Grenzen und Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitssektor

Dr. Jeannette Gorzala, BSc

Die Kunstworte HealthTech und MedTech zur Bezeichnung von Unternehmen, welche digitale Lösungen für den Gesundheitssektor anbieten, illustrieren deutlich den Trend zur Digitalisierung auch in diesem Bereich. Insb durch den Trend zur Nutzung von Wearables zur Messung von diversen körperlichen Zustandsparametern wurde ein deutlicher Schritt in Richtung permanenter Messbarkeit der individuellen körperlichen und gesundheitlichen Verfassung gesetzt. Der weltweite Absatz von Wearables hat sich innerhalb der letzten drei Jahre mehr als verdreifacht und betrug im Jahr 2017 rund 115 Mio Stück.1 Zu beachten ist allerdings, dass Gesundheitsdaten sowie genetische und biometrische Daten - in der Diktion der DSGVO2 auch "sensible Daten" - eine besondere Kategorie von personenbezogenen Daten darstellen, welche aufgrund ihrer Sensibilität einem erhöhten Schutzniveau und einem grundsätzlichen (relativen) Verarbeitungsverbot unterliegen. Vor allem im Lichte massiver Kritik3 an Wearables mangels DSGVO-konformer Datenverarbeitung dient dieser Beitrag einer Kurzanalyse datenschutzrechtlicher Grundlagen und Anforderungen.

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Artikel-Nr.
RdW 2019/111

20.03.2019
Heft 3/2019
Autor/in
Jeannette Gorzala

Dr. Jeannette Gorzala, BSc ist Senior Associate bei EY Law Pelzmann Gall Rechtsanwälte GmbH. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Bereich Kapitalmarkt-, Unternehmens und Gesellschaftsrecht sowie IT, IP und Digitalisierung. Sie berät private und börsennotierte Gesellschaften in unterschiedlichen Bereichen des Wirtschafts­rechts. Dabei liegt ihr besonderer Fokus bei M & A Transaktionen sowie bei Digitalisierungsberatung. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt insb im Bereich der rechtlichen Implikationen neuer Technologien (va Applikationen auf der Blockchain, zB Smart Contracts).