Steuerrecht Aktuell

Zinsvortrags-Übergangsverordnung

Dr. Jan Knesl, MSc (WU) / Mag. Pavel Knesl

Kann ein Zins- oder EBITDA-Vortrag auf ein anderes Steuersubjekt übertragen werden? Vor dem Hintergrund dieser Frage stellt der vorliegende Beitrag die wesentlichen Eckpunkte der kürzlich veröffentlichten Zinsvortrags-Übergangsverordnung vor und unterzieht sie einer kritischen Analyse.*

Anfang Juni 2022 wurde im Bundesgesetzblatt die Verordnung des Bundesministers für Finanzen zum Übergang eines Zins- und EBITDA-Vortrages (Zinsvortrags-Übergangsverordnung — Zinsvortrags-ÜbergangsV) veröffentlicht. Die rechtliche Grundlage für die Zinsvortrags-ÜbergangsV ist § 12a Abs 6 Z 3 KStG, der eine Verordnungsermächtigung des Bundesministers für Finanzen zur näheren Festlegung der Voraussetzungen für den Übergang von nicht verrechneten Zinsvorträgen und nicht verrechneten EBITDA-Vorträgen enthält. Anzuwenden ist die Zinsvortrags-ÜbergangsV auf Umgründungen, die nach dem 31. 12. 2021 beschlossen oder vertraglich unterfertigt werden.1

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Artikel-Nr.
ÖStZ 2022/390

15.07.2022
Heft 14/2022
Autor/in
Jan Knesl

Dr. Jan Knesl, MSc (WU) ist externer Lektor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen (Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) der WU Wien sowie Mitarbeiter einer Steuerberatungskanzlei in Wien.

Pavel Knesl

Mag. Pavel Knesl ist Universitätsassistent am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien.