Wirtschaftsrecht

Zum Ausschluss und Austritt bei der GmbH

em. Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Koppensteiner, LL.M.

Mit einem, soweit ersichtlich, letzten Urteil zur Frage, ob GmbH-Gesellschafter trotz Fehlens einer gesellschaftsvertraglichen Regelung1 ausgeschlossen werden können, hält der OGH2 gegen die ganz überwiegende Kritik der Literatur3 daran fest, die aufgeworfene Frage sei zu verneinen. Der Senat hält es - durchaus beanstandungswürdig - offenbar für überflüssig, sich mit den Argumenten der Gegenauffassung auseinanderzusetzen. Es hätte wenig Sinn, diese Argumente4 zu rekapitulieren. Grundlage der folgenden Überlegungen hat demnach zu sein, dass der Ausschluss zulässig ist.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
RdW 2022/494

16.09.2022
Heft 9/2022
Autor/in
Hans-Georg Koppensteiner

Em o. Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Koppensteiner, LL.M. (Berkeley), ist an der Universität Salzburg tätig. Er war Gastprofessor an verschiedenen ausländischen Universitäten und ist wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Publikationen (Auswahl):
Internationale Unternehmen im deutschen Gesellschaftsrecht (1971); Kommentar zum GmbHG (3. Aufl mit Rüffler); Österreichisches und europäisches Wettbewerbsrecht, 3. Aufl); Kölner Kommentar zum dAktG, Bd 6, 3. Aufl (Konzernrecht).