Steuerrecht

Zur Kombination Aktionär und Stiller

Reinhold Beiser

In RdW 1985, 287 (vgl auch RdW 1985, 385) schlägt Nidetzky eine Kombination von Aktie und stiller Gesellschaft vor: Der Aktionär verpflichtet sich zu einer Einlage als stiller Gesellschafter; die Einlage des Stillen wird in der Folge durch vorzeitige Abschreibungen der AG planmäßig aufgebraucht. Der Vorteil soll nun darin liegen, daß die aufgebrauchte Einlage des Stillen in der Bilanz der AG nicht mehr ausgewiesen wird, als „Bewertungsreserve“ in Höhe der vorzeitigen Abschreibung aber im Unternehmen bleibt. Beim Verkauf der Aktien läßt sich der Aktionär die stillen Reserven (in Höhe der Bewertungsreserve) im Rahmen des steuerfreien Veräußerungserlöses abgelten. Den Verlust seiner Einlage als Stiller gleicht er mit anderen Einkünften aus.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
RdW 1986, 123

01.04.1986
Heft 4/1986
Autor/in

Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser lehrt am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht an der Universität Innsbruck.

Publikationen:
Steuern – Ein systematischer Grundriss16 (2018), sowie weitere Bücher und zahlreiche Artikel in Fach­zeit­schriften.