Wirtschaftsrecht

Zur Skonto Vereinbarung

Gert Iro

Lieferanten räumen ihren Kunden oft das Recht zum Abzug eines bestimmten Prozentsatzes vom Rechnungsbetrag ein, wenn sie entweder sofort oder binnen einer bestimmten Frist zahlen. Eine solche Skontovereinbarung kann entweder ausdrücklich getroffen werden, sich aus einem in bestimmten Branchen bestehenden Handelsbrauch ergeben (vgl Ratz in GroßKomm HGB3 § 346 Rz 159) oder ausnahmsweise sogar durch ein „kaufmännisches Bestätigungsschreiben“ des Lieferanten in den Vertrag eingeführt werden (vgl Bydlinski, Flume-FS I (1978) 355 f).

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Artikel-Nr.
RdW 1987, 116

01.04.1987
Heft 4/1987
Autor/in
Gert Iro

Univ.-Prof. Dr. Gert Iro ist Professor für bürgerliches Recht an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Bankrecht und Sachenrecht.

Publikationen:

Allgemeine Bedingungen für Bankgeschäfte (2001) gemeinsam mit Koziol; Österreichisches Bankvertragsrecht, 2. Auflage (ab 2007), Herausgeber gemeinsam mit Koziol und Apathy; Bürgerliches Recht IV: Sachenrecht, 4. Auflage (2010); zahlreiche Beiträge und Entscheidungsanmerkungen in Fachzeitschriften.