IT-Recht

ICANN und Internet Governance: Aktuelles zur Suche nach Patentrezepten gegen Legitimationsdefizite

Mag. Matthias C. Kettemann

Zu den umstrittensten Fragen der Internet Governance - der Summe von Regeln zur Weiterentwicklung und Nutzung des Internet - gehört die Rolle und Legitimität von ICANN. Zwar hat die private Internet-Verwaltungsorganisation bei einer Tagung in Paris im Juni 2008 den Adressraum des Internet liberalisiert und internationalisiert, doch blieben weiter reichende Vorschläge zur Verstärkung des institutionellen Vertrauens nicht aus. Die Internet Governance steht indes vor einigen Herausforderungen: Von der Ausgestaltung des "Internet der Dinge" über den Schutz der Menschenrechte im Netz bis hin zur effektiven Implementierung des Prinzips der Multistakeholderbeteiligung.

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Artikel-Nr.
jusIT 2008/75

31.10.2008
Heft 5/2008
Autor/in
Matthias Kettemann
Matthias C. Kettemann ist Professor für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts und Leiter des Instituts für Theorie und Zukunft des Rechts der Universität Innsbruck. Er leitet Forschungsprogramme am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Hamburg, und am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin. Er forscht, publiziert und berät zu den Regeln der Macht und der Macht der Regeln in digitalen Räumen.