IT-Recht

Strafrechtliche Verantwortlichkeit des Produzenten im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

Assoz. Prof. Mag. Dr. Heidelinde Luef-Kölbl

Künstliche Intelligenzsysteme sollen schon in naher Zukunft in vielen Lebensbereichen zum Einsatz kommen. Dementsprechend groß ist der Konkurrenzdruck zwischen den Unternehmen im Wettlauf um die Entwicklung und Erzeugung dieser Systeme. Kommt es beim Einsatz von fehlerhafter Künstlicher Intelligenz zu Unfällen, stellt sich die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für die damit verbundenen Schadenszufügungen. In diesem Beitrag wird insb die strafrechtliche Verantwortlichkeit des Produzenten der Künstlichen Intelligenz thematisiert und auf die - mit einer möglichen Fahrlässigkeitsstrafbarkeit im Zusammenhang stehenden - produkthaftungsspezifischen Problemstellungen eingegangen.

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Artikel-Nr.
jusIT 2020/64

21.10.2020
Heft 5/2020
Autor/in
Heidelinde Luef-Kölbl

Mag. Dr. Heidelinde Luef-Kölbl ist assoziierte Professorin am Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der Karl-Franzens-Universität. Ihre Lehrbefugnis umfasst die Fächer Strafrecht und Strafprozessrecht. Zu ihren Hauptforschungsschwerpunkten zählen das Wirtschaftsstrafrecht, alternative Sanktions- und Verfahrensbeendigungsformen sowie strafrechtsspezifische Rechtsfragen im Kontext der Digitalisierung.

Ausgewählte Publikationen:
Experiences with the Austrian Act on Corporate Criminal Liability (“Verbandsverantwortlichkeitsgesetz” or “VbVG”), Compliance Elliance Journal 2020, 20; Rolle und Problematik „konsensualer“ Verfahrenserledigungen in einem Strafprozess gegen Verbände, in Lehmkuhl/Wohlers (Hrsg), Unternehmensstrafrecht (2020), 361; Konsensuale Verfahrensabkürzung im Strafprozessrecht (2017); Die Androhung der Veröffentlichung von Nacktfotos im Internet als gefährliche Drohung, jusIT 3/2015, 98 (Entscheidungsbesprechung).