Datenschutz & E-Government

Von der Meldepflicht nach dem DSG 2000 zur Verzeichnisführungspflicht des Art 30 DS-GVO

RAAin Mag.a Claudia Seiser, LL.B. oec.

Vom DVR zum VVZ - Umsetzungstipps für österreichische Rechtsanwender

Datenschutz, Datenschutzrecht, Datenverarbeitungsregister, DVR-Online, Meldepflicht, Verantwortlicher, Verarbeitungsverzeichnis, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

DSG 2000: §§ 17 ff; VO (EU) 2016/679: Art 30; StMV 2004

Im Vergleich zur bisherigen Datenschutzrechtslage in Österreich bringt die DS-GVO eine verstärkte Eigenverantwortung mit sich ( "Accountability"). Dementsprechend sieht Art 30 DS-GVO die Verpflichtung zur Führung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten für Verantwortliche und (in eingeschränktem Umfang) für Auftragsverarbeiter vor. In der DS-GVO ist zwar der (Mindest-)Inhalt eines solchen Verarbeitungsverzeichnisses festgelegt, dennoch bleibt dem Verantwortlichen ein erheblicher Spielraum in der Ausgestaltung. Es sind - nicht zuletzt aufgrund fehlender Legaldefinitionen - für die praktische Umsetzung der Verzeichnisführungspflicht wesentliche Fragen offen, was zu erheblicher Unsicherheit führt. Im Folgenden wird für österreichische Verantwortliche (ehemals: Auftraggeber) die Orientierung an der bisherigen österreichischen Rechtslage, insb der bestehenden Meldepflicht und dem Datenverarbeitungsregister (DVR), als mögliche Hilfestellung zur Umsetzung der Verzeichnispflicht dargestellt.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
jusIT 2018/26

30.04.2018
Heft 2/2018
Autor/in
Claudia Seiser

Mag. a Claudia Seiser, LLB. oec. hat Rechtswissenschaften und Recht und Wirtschaft an der Universität Salzburg studiert. Sie ist seit 2012 Mitarbeiterin der Kanzlei EUROLAWYER® Rechtsanwälte und absolviert dort derzeit ihre Ausbildung als Rechtsanwaltsanwärterin mit Schwerpunkt im Datenschutz- und Immaterialgüterrecht.