Arbeitsrecht

Zulässigkeit wiederholter Vertretungsbefristungen aus Anlass begünstigter Karenzen und Teilzeiten

Univ.-Prof. Dr. Franz Schrank

Den zunehmenden Elternkarenzen, Elternteilzeiten, Hospizansprüchen sowie den nunmehr verstärkten Möglichkeiten geförderter Bildung und Pflege durch besondere Karenzen und Teilzeiten stehen auf Arbeitgeberseite keine besonderen arbeitsrechtlichen Begleitmaßnahmen zur Abdeckung der Vertretungsbedarfe und Gestaltung der Vertretungsdienstverhältnisse gegenüber.

Der Gesetzgeber hält für die Abdeckung Begleitbestimmungen offenbar nicht für erforderlich. Die Praxis agiert meist mit der Vereinbarung befristeter Vertretungsdienstverhältnisse oder befristeter Aufstockungen der Arbeitszeit anderer, all dies infolge der flexiblen Karenz- und Teilzeitmöglichkeiten zunehmend auch wiederholt, sei es bei "Auszeiten" desselben Arbeitnehmers, sei es für die durch solche Zeiten anderer Arbeitnehmer entstandenen Vertretungsbedarfe.

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Artikel-Nr.
RdW 2014/48

23.01.2014
Heft 1/2014
Autor/in
Franz Schrank

o. Univ.-Prof. Dr. Franz Schrank, Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien, Fachautor sowie nachgefragter Seminarvortragender, mit erheblicher Beratungserfahrung aus seiner früheren Tätigkeit in der Wirtschaftskammer Steiermark, sind v.a. Neuerungen im Arbeitsrecht ein besonderes Anliegen.