Thema

Der Streit um die Klimt-Bilder

Hofrat des OGH Dr. Georg E. Kodek

Aus Anlass der Entscheidung des Schiedsgerichts sollen die wichtigsten Aspekte des Falls Altmann nochmals zusammengefasst werden.

Die künstlerische Qualität und der Bekanntheitsgrad der Klimt-Bilder rücken den Streit um ihre Rückgabe in den Mittelpunkt des Interesses einer breiten Öffentlichkeit. Um die Größenordnung zu veranschaulichen, um die es in diesem Fall geht: Der Wert der Bilder dürfte etwa so hoch sein wie der gesamte Entschädigungsfonds (BGBl I 2001/12 idF BGBl I 2002/114: 210 Millionen USD)! Das Verfahren warf (und wirft) eine Fülle von Tat- und Rechtsfragen auf, die in der Fachwelt rege diskutiert wurden. Die mittlerweile vorliegende Entscheidung des Schiedsgerichts im Fall Altmann bietet Anlass, den Streit um die Klimt-Bilder nochmals aus juristischer Sicht zusammenzufassen.

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Artikel-Nr.
Zak 2006/41

31.01.2006
Heft 2/2006
Autor/in
Georg Kodek

Univ.-Prof. Dr. Georg E. Kodek, LL.M. (NWUSL), ist Senatspräsident des OGH und Univ.-Prof. an der WU Wien. Außerdem ist er als Vortragender im Rahmen der Richter- und Rechtspflegerausbildung sowie als Sachverständiger für Zivilgerichtliches Verfahrensrecht für den Europarat tätig. Daneben ist er Autor zahlreicher Veröffentlichungen aus dem Bereich des Zivil- und Zivilverfahrensrechts.

Publikationen (Auswahl):
Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsrecht4 (gemeinsam mit Czernich und Mayr 2015); Schwimann/Kodek (Hrsg), Praxiskommentar ABGB I und IV5 (2018), II und III5 (2020), V, VI und VII5 (2021); IX5 (2022); Kommentierung der Art 16 ff EuInsVO und des IIRG in Burgstaller/Neumayr, Internationales Zivilverfahrensrecht II (2003); Kurzkommentar FBG (gemeinsam mit G. Nowotny und Umfahrer 2005); Grundbuchsrecht² (2016); daneben Mitarbeit an zahlreichen Kommentaren, insb Deixler-Hübner, EO, und Fasching/Konecny, Zivilprozeßgesetze3 sowie zahlreiche Aufsätze.