Editorial

Distributive Gerechtigkeit am Beispiel der FMA-Kosten

Bearbeiter: Philipp Fidler / Olaf Riss / Rainer Wolfbauer

Bereits in der Antike haben sich kluge Köpfe mit dem Problem der gerechten Verteilung beschäftigt. Aristoteles entwickelt im 5. Buch seiner Nikomachischen Ethik das Begriffspaar der distributiven und der kommutativen Verteilung: Während die kommutative oder Austauschgerechtigkeit von der Beziehung von Bürgern untereinander handelt, hat die distributive oder ausgleichende Gerechtigkeit die Zuweisung von Gütern gleichsam "von oben herab" im Blickfeld. Solche "Güter" können - neben Vermögen, Ehre und Anerkennung - auch Lasten sein. Der Jurist wird ebenso wie der Ökonom in erster Linie an staatliche Steuern und Abgaben denken. Und in der Tat spielen beide aristotelischen Formen der Gerechtigkeit unmittelbar in das staatliche Rechtssystem hinein.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ZFR 2025/153

23.08.2025
Heft 8/2025