Thema

Geschäftsfähigkeit nach der Erwachsenenschutz-Reform

Mag. Wolfgang Kolmasch

In Abkehr von der bisherigen Rechtspraxis rückt das 2. ErwSchG, das am 1. 7. 2018 in Kraft getreten ist, die Selbstbestimmung schutzberechtigter Erwachsener in den Vordergrund. Ein Mittel zu diesem Ziel ist die deutliche Erweiterung der Möglichkeiten, dass Betroffene Rechtsgeschäfte wirksam selbst abschließen können (etwa durch die weitgehende Abschaffung der beschränkten Geschäftsfähigkeit bei Erwachsenen und die Betonung, dass Entscheidungs- bzw Geschäftsfähigkeit auch durch Unterstützung herstellbar ist). Auf Basis eines Prüfschemas geht der Beitrag auf die Frage ein, unter welchen Voraussetzungen eine von einem Minderjährigen oder schutzberechtigten Erwachsenen selbst vorgenommene Rechtshandlung wirksam ist. Die im Prüfschema verwendeten Begriffe werden im Textteil des Beitrags näher erläutert. Paragraphenzitate beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf die neue Rechtslage.

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Artikel-Nr.
Zak 2018/387

13.07.2018
Heft 11/2018
Autor/in
Wolfgang Kolmasch

Mag. Wolfgang Kolmasch ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Zivilrecht zuständig und veröffentlicht regelmäßig Bücher und Fachartikel zu zivilrechtlichen Themen.

Publikationen (Auswahl):
 Unterhaltsrecht (9. Auflage in Druck); Kommentierung der §§ 647-694 in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar Band 3 (5. Auflage in Vorbereitung); Kommentierung der §§ 647-694, 859-916 und 1500 ABGB in Schwimann/Neumayr, ABGB Taschenkommentar (4. Auflage 2017); Kommentierung der §§ 902-917a in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar Band 4 (4. Auflage 2014); Mitarbeit an Vrba, Schadenersatz in der Praxis (seit 2013); Jahrbuch Zivilrecht (seit 2004).