Thema

Grenzen der Erholung im Wald

Dr. Kathrin Bayer

Die Reichweite einer Servitut führt nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten. Das gilt auch für die als Legalservitut ausgestaltete Benützung des Waldes zu Erholungszwecken. Die Rsp der Höchstgerichte gibt Anlass dazu, allgemeine Zulässigkeitskriterien der Erholungsnutzung abzuleiten.

§ 33 Abs 1 ForstG erlaubt jedermann, Wald 1 zu Erholungszwecken zu betreten und sich dort aufzuhalten. Daran geknüpft ist die Pflicht des Grundeigentümers bzw des Forststraßenerhalters, diese Benützung zu dulden. Allerdings nicht auf allen Waldflächen (örtliche Grenzen) und auch nicht in jeder Form (inhaltliche Grenzen). Derartige - nicht von der Legalservitut des § 33 Abs 1 ForstG umfasste - Nutzungen bedürfen einer Zustimmung des Grundeigentümers bzw einer Zustimmung des Forststraßenerhalters. 2

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Artikel-Nr.
Zak 2018/508

23.08.2018
Heft 14/2018
Autor/in
Kathrin Bayer

Dr. Kathrin Bayer ist selbstständige Rechtsanwältin und Substitutin bei der Kanzlei Eisenberger & Herzog in Graz. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Jagd-, Forst- und Umweltrecht.