Thema

Judikaturübersicht: Konstruktions-, Produktions- und Instruktionsfehler in der Produkthaftung

Mag. Wolfgang Kolmasch

Die verschuldensunabhängige Produkthaftung setzt einen Produktfehler voraus, der nach dem sicherheitsbezogenen Fehlerbegriff des § 5 PHG vorliegt, wenn ein Produkt nicht die Sicherheit bietet, die nach einem objektiven Maßstab vom durchschnittlichen Produktbenützer erwartet wird. Der Fehler kann bei der Planung, Entwicklung und Konstruktion des Produkts (Konstruktionsfehler), bei der Herstellung des Einzelstücks (Produktionsfehler) oder durch die unzureichende Darbietung des Produkts (etwa fehlende Warnhinweise; Instruktionsfehler) entstehen. Die folgende Tabelle bietet einen ausführlichen Überblick über die Rsp, die bisher zur Frage des Vorliegens oder Nichtvorliegens eines Produktfehlers ergangen ist.

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Artikel-Nr.
Zak 2011/608

27.09.2011
Heft 17/2011
Autor/in
Wolfgang Kolmasch

Mag. Wolfgang Kolmasch ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Zivilrecht zuständig und veröffentlicht regelmäßig Bücher und Fachartikel zu zivilrechtlichen Themen.

Publikationen (Auswahl): Kommentierung der §§ 859-916 und 1500 ABGB in Schwimann, ABGB Taschenkommentar (4. Auflage in Druck); Kommentierung der §§ 902-917a in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar (4. Auflage 2014; gemeinsam mit Binder); Unterhaltsrecht (8. Auflage 2016; gemeinsam mit Schwimann); Mitarbeit an Vrba, Schadenersatz in der Praxis (seit 2013); Jahrbuch Zivilrecht (seit 2004).