Thema

Judikaturübersicht: Konstruktions-, Produktions- und Instruktionsfehler in der Produkthaftung

Mag. Wolfgang Kolmasch

Die verschuldensunabhängige Produkthaftung setzt einen Produktfehler voraus, der nach dem sicherheitsbezogenen Fehlerbegriff des § 5 PHG vorliegt, wenn ein Produkt nicht die Sicherheit bietet, die nach einem objektiven Maßstab vom durchschnittlichen Produktbenützer erwartet wird. Der Fehler kann bei der Planung, Entwicklung und Konstruktion des Produkts (Konstruktionsfehler), bei der Herstellung des Einzelstücks (Produktionsfehler) oder durch die unzureichende Darbietung des Produkts (etwa fehlende Warnhinweise; Instruktionsfehler) entstehen. Die folgende Tabelle bietet einen ausführlichen Überblick über die Rsp, die bisher zur Frage des Vorliegens oder Nichtvorliegens eines Produktfehlers ergangen ist. 1

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Artikel-Nr.
Zak 2018/734

21.11.2018
Heft 20/2018
Autor/in
Wolfgang Kolmasch

Mag. Wolfgang Kolmasch ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Zivilrecht zuständig und veröffentlicht regelmäßig Bücher und Fachartikel zu zivilrechtlichen Themen.

Publikationen (Auswahl):
 Unterhaltsrecht (9. Auflage in Druck); Kommentierung der §§ 647-694 in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar Band 3 (5. Auflage in Vorbereitung); Kommentierung der §§ 647-694, 859-916 und 1500 ABGB in Schwimann/Neumayr, ABGB Taschenkommentar (4. Auflage 2017); Kommentierung der §§ 902-917a in Schwimann/Kodek, ABGB Praxiskommentar Band 4 (4. Auflage 2014); Mitarbeit an Vrba, Schadenersatz in der Praxis (seit 2013); Jahrbuch Zivilrecht (seit 2004).